Projekte

Aktuelle Projekte

Die Ursprünge des Menschen in der Kgalagadi (KHO) weiterlesen

Mid-Pleistocene environments of the lower Vaal river (MINERVA), Marie Sklodowska-Curie Project, 2019-2021 weiterlesen

Wonderwerk Cave-Projekt, Südafrika, 2013 – laufend

In der Wonderwerk-Höhle befinden sich die weltweit derzeit ältesten Belege für die Nutzung von Höhlen durch Hominiden sowie Belege für die Verwendung von Feuer durch Hominiden vor etwa 1 Million Jahren. Die archäologischen Schichten umfassen fast zwei Millionen Jahre, und stellen somit ein einzigartiges archäologisches und sedimentologisches Archiv in dieser trockenen Region dar.

Michaela Ecker trat dem Projekt 2013 bei und ist, neben ihrer Promotion im Bereich der Biogeochemie stabiler Isotope in der Wonderwerk-Höhle, vor allem für die Einrichtung eines digitalen Vermessungssystems in der Höhle sowie für die Erstellung und Verwaltung der Datenbanken zuständig. Das Forschungsprojekt in der Wonderwerk-Höhle wird seit 2004 von Michael Chazan (Universität Toronto) und Liora Horwitz (Hebrew Universität Jerusalem) geleitet und umfasst ca. 30 internationale Forscher*innen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wonderwerkcave.com.

vergangene Projekte

Modellierung von Klimatreibern im südlichen Afrikas während des mittleren Pleistozäns

Gemeinsam mit Hiromitsu Sato (Universität Toronto, Kanada) und Douglas Kelley (Centre for Ecology and Hydrology, Großbritannien) untersuchen wir mit Hilfe von Klimamodellen die möglichen Einflussfaktoren (CO2, saisonale Niederschläge, Feuer), die zu den Signalen führen, die wir in den Paläo-Umweltdaten sehen.

Ergebnisse: Ecker, M., Kelley, D. & Sato, H. Modelling the effects of CO2 on C3 and C4 grass competition during the mid-Pleistocene transition in South Africa. Sci Rep 10, 16234 (2020). https://www.nature.com/articles/s41598-020-72614-2

Ausgrabungen in Pniel, unterer Vaal Fluss, Südafrika von 2017-2019

Leitung der Forschung: Michaela Ecker & David Morris.

Gefördert von der Quaternary Research Association (QRA) Quaternary Research Fund; Rust Family Foundation & The Palaeontological Scientific Trust (PAST), Johannesburg, Südafrika.

Straußeneierschalen: Konservierung, Datierung und Umweltanalysen

Straußeneierschalen sind in archäologischen Stätten im südlichen Afrika reichlich vorhanden. Sie sind leicht zu erkennen und können für Paläoumweltanalysen sowie für verschiedene Datierungsmethoden verwendet werden.

Veröffentlichte Ergebnisse:

Demarchi et al. 2016 in eLife. Projekt geleitet von Julia Lee-Thorp (University of Oxford) und Kirsty Penkman  (University of York) zur Proteinanalyse und Datierung von Straußeneischalen. https://elifesciences.org/articles/17092

Ecker et al. 2015 in Palaeoecology of Africa. PDF

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